Virtuelles Wasser - unsichtbar und doch gesellschaftlich wichtig
Mit dem diesjährigen „Stockholm Water Prize“ wird Professor John Anthony Allan ausgezeichnet, der entscheidend dazu beigetragen hat, das Konzept des „virtuellen Wassers“ zu entwickeln. „Virtuelles Wasser“ ist das Wasser, das erforderlich ist, um Güter zu produzieren. Dieses Wasser ist unsichtbar, also virtuell, aber der Einsatz großer Mengen Wasser zum Anbau von Gemüse oder für die Produktion von T-Shirts hat gravierende Auswirkungen auf die Wassernutzung und Wasserknappheit in den Produktionsländern. Diese Zusammenhänge stellt Professor Allan in einem Beitrag in der Ausgabe 2/2008 der Zeitschrift „Stockholm Waterfront“ dar, die vom Stockholm International Water Institute herausgegeben wird. Die Zeitschriftenausgabe enthält außerdem ein ausführliches Interview mit Professor Allan.
Die Beiträge können online als PDF-Datei (1,09 MB) gelesen werden.
(Frank Kürschner-Pelkmann)