Frank Kürschner-Pelkmann

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Ich arbeite als freier Journalist in Hamburg und möchte Sie auf dieser Website einladen, die spannende Welt des Wassers und die internationalen Konflikte um das Wasser kennen zu lernen. Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig Nachrichten zu internationalen und deutschen Wasserthemen, außerdem stelle ich weitere Bereiche meiner Arbeit vor.

Babylon – Mythos und Wirklichkeit

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Frank Kürschner-Pelkmann
Babylon – Mythos und Wirklichkeit
Steinmann Verlag, Hamburg 2015, 240 Seiten, € 24,80

„Von Babylon lernen heißt, Vielfalt zu schätzen.“ So lautet eine Kernaussage dieses Buches. Babylon, das ist die Stadt des gewaltigen Turms, der Wissenschaft und der Mythen. Bekannt geblieben ist die Stadt am Euphrat aber auch durch die vielen biblischen Texte. In diesem Buch werden historische Realität, biblische Berichte und uralte Mythen zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Dabei bleiben wie bei einer zerbrochen Keilschrifttafel die Bruchstellen erkennbar. Es entsteht aber trotzdem das Bild einer beeindruckenden Metropole mit einer erstaunlichen Überlebensfähigkeit.

Babylon war für Menschen aus vielen Völkern ein geschätztes Zuhause und eine der ersten multikulturellen Metropolen der Menschheitsgeschichte. Schon vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden fand Babylon auf Fragen von Vertreibung und Migration, von Integration und Identitätswahrung kluge Antworten, die allen ein besseres Leben eröffneten. Die Zuwanderung von Menschen aus vielen Ländern und Kulturen war eines der „Erfolgsgeheimnisse“ der Stadt. Das Wissen und das Können der neuen Babylonier trugen wesentlich zu ökonomischer Prosperität und kulturellem Reichtum bei.

Das Buch „Babylon – Mythos und Wirklichkeit“ möchte einen Beitrag dazu leisten, biblische Texte besser zu verstehen. Wer über biblische Babylontexte nachdenkt, findet in diesem Buch viele wertvolle Informationen und Perspektiven. Auch erkennen wir, wie stark Wissenschaft und Kultur unserer Zeit von Babylon beeinflusst worden sind.


Interview

Gespräch über Mythos und Wirklichkeit von Babylon

Wir veröffentlichen hier mit freundlicher Genehmigung der Redaktion einen Beitrag des Portals „ReligionsPhilosophischer Salon“ vom 8. Dezember 2015.

Herr Kürschner-Pelkmann, Sie haben gerade jetzt wieder ein Buch veröffentlicht, das der kritischen Information, der Aufklärung, dient. Diesmal wollen Sie die LeserInnen mit den wahren Verhältnissen in der so vielfach gescholtenen Groß-Stadt BABYLON konfrontieren und Vorurteile in Frage stellen. Darum hat Ihr Buch BABYLON den treffenden Untertitel: „Mythos und Wirklichkeit“. Beginnen wir beim Mythos: Was ist denn der wichtigste, der extrem falsche, möchte ich sagen, Mythos unter den vielen Mythen, bezogen auf Babylon?

Viele Menschen glauben immer noch, dass die biblischen Geschichten vom sündigen Babylon und seiner Zerstörung einen historischen Hintergrund haben. Das ist problematisch, denn ein solches Verständnis dieser biblischen Geschichten verbaut den Zugang zu dem, worum es in der biblischen Botschaft geht. [...] Hier können Sie weiterlesen



Auszüge aus Rezensionen und Beiträgen über das Buch


"Wie in einem bunten Kaleidoskop fügen sich bei Frank Kürschner-Pelkmann Geschichten und Informationen ineinander, alles verbunden durch den Bezug zu Babylon. Es macht spaß, gemeinsam mit dem Hamburger Fachjournalisten auf Entdeckungsreise zu gehen, historische und archäologische Zeugnisse wahrzunehmen und die Legendenbildung rund um die antike Stadt sowie deren Auswirkungen auf die Moderne nachzuvollziehen … Mit Lust am Detail und Erzählfreude beschreibt Kürschner-Pelkmann die Entwicklung einer multikulturellen Stadt, in der Vielfalt gelebt wurde und die Integration von Zuwanderern gelang. Grundlegende astronomische Erkenntnisse, ganzheitliche Heilkunst, wissenschaftliches Engagement und kulturelle Impulse gingen von dieser Stadt aus, die in der Bibel so schlecht wegkommt."
Jahrbuch Mission 2016

"Leben wie in Babylon. Das ist heutzutage für manche ein Schreckensszenario. Wie in der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel wird eine Situation heraufbeschworen, in der Menschen aus vielen Ländern der Welt in einer Stadt zusammenleben, ohne sich zu verstehen. Die Wirklichkeit im antiken Babylon war ganz anders, hat Frank Kürschner-Pelkmann in seinem gerade erschienenen Buch "Babylon – Mythos und Wirklichkeit" plastisch dargestellt. In Babylon lebten Menschen aus vielen Völkern und Kulturen friedlich zusammen, und immer neue Zuwanderer trugen zum Wohlergehen dieser antiken Weltstadt bei. " [...]
Hier können Sie weiterlesen

www.epo.de, 12/2015



Von Herodes bis Hoppenstedt


Auf den Spuren der Weihnachtsgeschichte

Tredition Verlag
Hamburg 2012
696 Seiten
Hardcover 44,80 Euro / Paperback 36,80 Euro Über 100 Farb- und Schwarzweiß-Fotos

Leseprobe (pdf-Datei, 7 MB)

Zu bestellen im Buchhandel, z. B. bei ebook.de, als eBook für ca. 17 Euro bei Amazon oder Weltbild.

Text auf der Rückseite

Weihnachten ist für Christinnen und Christen in aller Welt das wichtigste und schönste religiöse Fest des Jahres. Auch viele Menschen mit einem anderen oder gar keinem religiösen Glauben feiern Jahr für Jahr dieses Fest. Trotz der oft penetranten Kommerzialisierung ist der Zauber von Weihnachten nicht entschwunden. Die Geschichten von der Geburt des Kindes in einem Stall, von Hirten und Magiern rühren auch nach zwei Jahrtausenden viele Millionen Menschen an. Aber sind diese Geschichten nur ein wunderbares Märchen? Hat sich das, was in der Bibel beschrieben wird, tatsächlich so zugetragen? Wer genauer in der Bibel nachliest, entdeckt Widersprüche in den Darstellungen von Lukas und Matthäus. Auch viele andere Fragen tauchen auf – und gar zu oft bleiben Gläubige und Nichtgläubige mit diesen Fragen allein.

Das Buch eröffnet in verständlicher Sprache einen neuen Zugang zu den biblischen Geschichten von der Geburt und Kindheit Jesu. Niemand muss an das glauben, was längst historisch widerlegt ist. Gerade wenn man erkennt, dass die Evangelisten Matthäus und Lukas Glaubensgeschichten erzählen, gewinnen man den Zugang zu tieferen Wahrheiten. Wir sind eingeladen, uns anrühren zu lassen von diesen Geschichten und uns mit den Hirten auf den Weg zu machen, damit Jesu Botschaft in der Welt lebendig werden kann.

Der Autor verbindet eine gründliche Beschäftigung mit den einzelnen biblischen Texten zur Geburt und Kindheit Jesu mit anschaulichen und manchmal anrührenden Darstellungen, wie Menschen in den letzten zwei Jahrtausenden diese Weihnachtsgeschichten gelesen und interpretiert haben. Franz von Assisi, Lucas Cranach, Martin Luther, Max Liebermann, Dietrich Bonhoeffer, Astrid Lindgren, Dorothee Sölle, Leonardo Boff und Vicco von Bülow gehören zu den mehr als zwei Dutzend Menschen, deren Weihnachtsglaube dargestellt wird. Dieses Buch hat eine in Weihnachtsbüchern bisher kaum gekannte ökumenische Breite. Es kommen evangelische und katholische Christinnen und Christen aus allen Regionen der Welt zu Wort und können helfen, einen eigenen Zugang zum Wunder von Weihnachten zu finden.

Interview

Ein Interview zu den Inhalten des Buches finden Sie auf der Website "Religionsphilosophischer Salon Berlin" vom 30. November 2013.



Auszüge aus Rezensionen und Beiträgen über das Buch


"Schon ein Gang durch das Inhaltsverzeichnis ist verblüffend. Da wird die Weihnachtsgeschichte in ihren historischen Kontext eingeordnet, beginnend mit der jüdischen Geschichte in der Zeit des Hellenismus, über das Römische Reich und die jüdischen Bewegungen zur Zeit Jesu und die Frage wie sich all das in den neutestamentlichen Texten spiegelt. S. 95-108 findet sich dann eine dichte Einführung in die Bibel als Zeugnis von Erfahrungen mit Gott, und in die vielfältigen Auslegungen und unterschiedlichen Bibelverständnisse in der weltweiten Ökumene. Dann folgt ein erster Hauptteil über die biblische Weihnachtsgeschichte ... Immer ist der Blickwinkel weit, umfasst neben der Bibel auch die apokryphen Texte sowie jüdische und islamische Traditionen sowie die antike Umwelt. Ein detailgenaues und gut erschlossenes Nachschlage- und Nachlesewerk, reichhaltig illustriert.Doch damit nicht genug. Es schliesst sich der zweite Hauptteil an (S. 359-641), der Aktualisierungen und Auseinandersetzungen mit Weihnachten aus zwei Jahrtausenden abendländischer und christlicher Geschichte aufarbeitet und zwar jeweils mit einer Person verbunden ... 12 Orientierungspunkte weisen schliesslich den Weg zu einem Weihnachtsglauben auf der Höhe der Zeit. Dazu gehören unter anderem der Blick auf Familien auf der Flucht, auf Frauen in der Gesellschaft, auf die Auseinandersetzung mit den politisch und religiös Mächtigen, auf eine Gegenwelt zu den herrschenden Verhältnissen, auf die komplexe Beziehung zum Judentum, auf eine weltweit sich erstreckende Perspektive und schliesslich auf ein Weihnachten «jenseits der Ökonomie des Weihnachtsmannes». Ein Muss für jede gute theologische Bibliothek!"
"Buch des Monats" der Bibelpastorale Arbeitsstelle des Schweizerischen Katholischen Bibelwerkes, Dezember 2013

"Sorgfältig recherchiert und ausführlich beschrieben werden die Zeit und das Umfeld, in der die biblischen Weihnachtsgeschichten entstanden sind.
Der Autor verbindet dabei wissenschaftliche Erkenntnisse und Glaube auf gelungene Weise und setzt das, war wir wissen können, mit dem in Verbindung, was wir glauben dürfen ... Kürschner-Pelkmann geht vor allem auch auf die Situation der Christen im globalen Süden ein. Wie zur Zeit der Geburt Jesu leben dort noch heute viele Menschen in Armut und Unterdrückung. Die befreiende Botschaft von Weihnachten beziehen sie oft ganz konkret auf ihre Lebenssituation ... Das Buch zeichnet sich durch seine sehr verständliche Sprache aus und bemüht sich um eine ökumenische Breite. Die zahlreichen Bilder sind eine weitere Hilfe, sich das Gelesene anzueignen. Ein sehr lesenswertes Buch, nicht nur zur Adventszeit!"
Schneller-Magazin, 1/2013

„Frank Kürschner-Pelkmann hat ein umfangreiches und spannendes Werk geschaffen, mit dem er nahezu alle Gesichtspunkte, Themen und Texte umgreift, die das Neue Testament und die neutestamentlichen Apokryphen zu Weihnachten zu bieten haben. Entscheidend: Die Spannung zwischen der Lebenswirklichkeit auf unserem Planeten und der Weihnachtsbotschaft. Kürschner-Pelkmann beleuchtet den Kontext, in dem sich die Kindheitsgeschichte Jesu ereignet, stellt informative und anregende Entsprechungen zwischen Damals und Heute her, wenn es etwa um globale Macht oder um das Ausgeliefertsein der Menschen an ökonomische Strukturen geht ... Gelungen werden Erkenntnisse der historisch-kritischen Methode einbezogen und zugleich der theologische und spirituelle Gehalt von Weihnachten erschlossen. Sie werden fundiert auf aktuelle Fragen nach Gerechtigkeit, Versöhnung und Bewahrung der Schöpfung bezogen. Das ist erbaulich im tiefsten Sinn des Wortes: Es stärkt Humanität und Christsein. Dazu trägt auch der zweite Teil des Buches mit ‚Erinnerungen aus zwei Jahrtausenden‘ bei. Darin werden Theologen, Künstler, Schriftsteller, Ordensleute, Dichter und »Brückenbauer« vorgestellt, wie sie die Weihnachtsbotschaft deuten und aufgreifen ... Kürschner-Pelkmanns Buch ist eine vieldimensionale, ergiebige, fundierte Spurensuche durch Weihnachten.“ Publik Forum, 24/2012

„Wer glaubt, dass über die Weihnachtsgeschichte, ihre Entstehung und weltweite Wirkung in 2000 Jahren schon alles gesagt ist, der wird durch diesen dicken Schmöker eines Buches belehrt – fachlich fundiert und gut lesbar ... Ein lesenswertes und anspruchsvolles Werk, das in seiner Ausführlichkeit weit mehr als eine Lektüre nur für ein paar gemütliche Abende bei Kerzenschein ist. Andererseits kann man sich aber ohne Weiteres nur einzelne Stichworte etwa für eine Andacht heraussuchen ... Und so tritt die Frage danach, was denn nun ‚wahr‘ ist und was nicht, beim Lesen zunehmend in den Hintergrund angesichts der Faszination des hier entfalteten historischen Kontextes, verbunden mit der Symbolkraft und dem Glaubenszeugnis der beiden Weihnachtsevangelien.“
In die Welt für die Welt, 5/2012

„Welch ein Schatz! Ein Weihnachtsbuch der ganz besonderen Art hat Frank Kürschner-Pelkmann verfasst ... Dabei schafft er es, unterschiedlichste Perspektiven des Weihnachtsgeschehens darzustellen. Zunächst schaut er auf die biblischen Quellen und wertet sie historisch genau aus. Glauben und Denken fließen zusammen, die jüdischen Quellen werden erklärt und alle Teile der Weihnachtsgeschichten dargestellt. Erfahrungen aus dem interreligiösen Dialog und Gedanken von Menschen der weltweiten Ökumene fließen mit ein. Im zweiten Teil werden 27 Personen mit ihrem Zugang zum Weihnachtsfest vorgestellt. Das Spektrum reicht von Franz von Assisi über Astrid Lindgren hin zu Leonardo Boff und Loriot. Persönliche Geschichten und tiefgehendes Hintergrundwissen ergänzen sich.“ weltbewegt, Dezember 2012


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