Geschichte des Kirchlichen Entwicklungsdienstes
Unter dem Titel „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ ist eine Broschüre zur Arbeit des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED) in Nordelbien (Hamburg und Schleswig-Holstein) erschienen. Anlässe sind das 30-jährige Bestehen von KED sowie die Auflösung des bisherigen „Ausschusses für Kirchliche Weltdienste in Nordelbien“ (AKWD). Der Ausschuss wird im Rahmen der neuen Strukturen der Entwicklungs-, Ökumene- und Missionsarbeit in Nordelbien durch ein neues Entscheidungsgremium ersetzt.
Der AKWD entstand 1977 als gemeinsames Gremium von nordelbischer Synode und Kirchenleitung und setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Synode, Kirchenleitung, Nordelbischem Zentrum für Weltmission und kirchlichen Weltdienst sowie den beiden Diakonischen Werken zusammen. Diese in den evangelischen Kirchen in Deutschland einmalige Struktur sollte die Kooperation der Beteiligten an der kirchlichen Entwicklungsarbeit fördern, und dies ist auch weit gehend gelungen, lässt sich aus der Broschüre entnehmen.
Die 94-seitige Broschüre, die Frank Kürschner-Pelkmann verfasst hat, enthält einen Überblick über Geschichte und Erfahrungen der kirchlichen Entwicklungsarbeit, aber neben der Rückschau werden auch Perspektiven für die zukünftige Arbeit dargestellt. Das geschieht auch in den 12 Porträts und Interviews mit bisherigen Ausschussmitgliedern, Vorsitzenden sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern.
Die Broschüre „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - 30 Jahre Ausschuss für Kirchliche Weltdienste in Nordelbien“ kann kostenlos bezogen werden bei:
Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche (NMZ)
Agathe-Lasch-Weg 16
22605 Hamburg
Tel. 040/88181-240
(Frank Kürschner-Pelkmann)